Alle Fragen zur Pflegeimmobilie als Geldanlage

Auf klassische Sparprodukte der Banken und Versicherungen gibt es kaum noch Zinsen. Bastian Dörge, Geschäftsführer von ImmoWertas Konzeptimmobilien, erklärt wie Anleger mit einer noch recht unbekannten Immobilienform dennoch heute sicher und renditestark Vermögen aufbauen können. Alle Fragen zur Pflegeimmobilie als Geldanlage im Interview.

 

Bastian Dörge, Geschäftsführer von ImmoWertas Konzeptimmobilien:

Das Ersparte blind der Hausbank anvertrauen, das ist längst keine ertragreiche Idee mehr. Mit ein bisschen Glück wird gerade mal die jährliche Inflation, also die Entwertung des Geldes abgefangen. Wenn es jedoch darum geht, wirklich ergiebige und langfristige Erträge zu erwirtschaften, wird in aller Regel auf Aktien oder Fonds verwiesen. Allerdings wird dies meist nicht umgesetzt, da die Mehrzahl der Deutschen immer noch das Börsenparkett oder die Investition in ein Finanzkonstrukt meiden. Eine attraktive Alternative ist der Wachstumsmarkt der Pflegeimmobilien. Dabei haben auch Privatpersonen die Möglichkeit, direkt und ohne einen Fonds in ein einzelnes Apartment in einer Pflegeimmobilie zu investieren.

 

Für wen lohnt sich diese Form der Geldanlage? 

Der Aufbau von Vermögen für das Alter betrifft jeden. Doch es wird immer schwieriger, sein Geld anzulegen und mit ausreichender Rendite für das Alter vorzusorgen. Immobilien gelten als wertstabile Anlage, die Sicherheit, Inflationsschutz und Steuervorteile bietet. Das bedeutet, dass Immobilieninvestments für viele Personen interessant sind. Wer jedoch die gekaufte Eigentumswohnung vermieten möchte, steht vor administrativen Schwierigkeiten. Als Vermieter trägt man die Verantwortung für eventuelle Instandhaltungsmaßnahmen, muss regelmäßig Mietzahlungen überprüfen, bei Leerstand auf Geld verzichten und neue Mieter suchen. Vielen ist dieser Aufwand zu groß. Bei einer Investition in Pflegeimmobilien kauft man gleich ein langfristiges Konzept mit, denn der Betreiber des Pflegeheims übernimmt diese Aufgaben – der Käufer erhält lediglich Mieteinnahmen sowie das bevorzugte Belegungsrecht. Wer also die finanziellen Vorteile einer Immobilie mit geringem Aufwand nutzen möchte, sollte sich Pflegeimmobilien genauer ansehen.

 

Wie hoch ist die durchschnittliche Rendite? 

Käufer von Pflegeimmobilien erhalten Kalkulationssicherheit: Die Rendite (Mietzins auf den Kaufpreis) liegt derzeit je nach Objekt zwischen 4,3 bis 5,5 Prozent und wird langfristig (meist über 20 Jahre + Verlängerungsoption) in einem notariell beglaubigten Mietvertrag festgesetzt. Diese Sicherheit erhält der Käufer beim Erwerb einer Eigentumswohnung nicht. Wechselnde oder zahlungsunfähige Mieter verhindern die genaue Planung und mindern die Altersvorsorge. Der wichtige Faktor Lage, der den Wert eines Objekts stark beeinflusst, ist für unerfahrene Vermieter zudem schwer einzuschätzen. Es gibt viele Faktoren, die die Einnahmen eines Immobilieninvestments beeinflussen, die der Vermieter selbst nur unzureichend steuern kann. Bei einer Investition in eine Pflegeimmobilie gestaltet sich das anders. 

 

Was ist das bevorzugte Belegungsrecht?

Im Gegensatz zu einem Pflegefond erhalten Anleger zusätzlich zu den Mietzahlungen ein sogenanntes bevorzugtes Belegungsrecht für sich und nahe Angehörige. Wer in eine Pflegeimmobilie investiert, genießt in zweifacher Hinsicht eine Altersvorsorge. Zum einen erhält er Einnahmen, zum anderen verkürzt er die Wartezeit auf einen Pflegeheimplatz, wenn dieser notwendig ist. Angesichts des demografischen Wandels und einer immer schwierigeren Pflegesituation, lohnt es sich, diesen Aspekt in puncto Altersvorsorge zu beachten. 


Was sind die Risiken? 

Wie bei jedem Investment gibt es Punkte, die vorab zu beachten sind, um die Risiken der Investition so gering wie möglich zu halten. So sollten Käufer vorab, vergleichbar zu einem herkömmlichen Immobilieninvestment, die Lage des Objekts prüfen, um so eine Wertsteigerung des Objekts zu ermöglichen. Auch der Betreiber und die Einrichtung selbst sollten Käufer vorab prüfen, so müssen Betreiber natürlich betriebswirtschaftlich handeln. Hier spielt die demographische Entwicklung - die längst voran schreitet - eine große Rolle. Diese sichert nämlich den Betreibern von Pflegeimmobilien langfristig die Auslastung Ihrer Pflegeheime und so auch die zukünftigen Mieteinnahmen des Investors.

 

Wie sind die Erfahrungen?

Die Investition in Pflegeimmobilien ist nichts Neues. Das erste realgeteilte Pflegeheim für Privatinvestoren entstand bereits 1989 in Norddeutschland. Die Eigentümer haben mittlerweile knapp 30 Jahre immer pünktlich Ihre Miete erhalten. Ich kann Ihnen bestätigen das viele tausend Kunden dieselbe Erfahrung in den letzten Jahren gemacht haben. Viele meiner Kunden kaufen deshalb auch mehrfach, nachdem Sie sich selbst von diesem Sorglos-Investment überzeugt haben.

 

Wie kann man als Privatperson investieren? 

Wer eine Pflegeimmobilie erwerben will, kann dies ganz einfach realisieren. Zunächst nehmen künftige Immobilienbesitzer Kontakt mit uns auf.  Da wir selbst kein Bauträger sind und daher keine eigenen Produkte besitzen, vergleichen wir die aktuellen Angebote des ganzen Marktes im Interesse unseres Kunden. Wir berechnen zusammen, wie sich diese Immobilienform für Sie ganz individuell rechnet, alles ganz unverbindlich. Danach besichtigen wir – falls gewünscht - gemeinsam mit dem Interessenten die gewünschte Immobilie vor Ort. Wenn dem Kaufinteressenten alles zusagt, kann er die Immobilie über uns reservieren. Der nächste Schritt führt zum Notar. Da das Pflegeappartement wie eine herkömmliche Immobilie behandelt wird, fallen hier Kaufnebenkosten an. Danach erfolgt der Grundbucheintrag, der wie bei einem „normalen“ Immobilienkauf anfällt. Ist dieser Schritt vollendet, wird der Kaufpreis überwiesen und der Investor ist Besitzer eines Pflegeappartements und erhält fortan pünktlich seine Miete, ganz ohne Stress und unangenehmen Verpflichtungen.

Hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen oder uns ganz einfach unter Tel.: 05139 - 98 19 570 erreichen.